abgeleitet von der Wurzel taugen, ein Ziel erreichen, hatte die Bedeutung von Tauglichkeit (Brauchbarkeit), Kraft, Vortrefflichkeit, bis durch das Christentum ein moralisch-sittlicher Inhalt bestimmend wurde im Sinne von untadelig, ehrbar, vorbildlich, tüchtig. Die Tugend wurde im dichotomen Gut-Böse-Schema zum Gegenteil des Lasters.
(Quelle: Duden, Bd. 7, Das Herkunftswörterbuch, 21989, Stichwörter taugen und Tugend, S. 736 u. 762.)
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